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Effizientes Risikomanagement für Privatkredite (29.04.2004)

InFoScore Bonitätsdaten gewinnen für Banken große Bedeutung

InFoScore, einer der führenden europäischen Anbieter von Informations- und Finanzdienstleistungen, gewinnt für Bonitätsauskünfte verstärkt die deutsche Kreditwirtschaft als Kunden. So nehmen beispielsweise die CreditPlus Bank, die norisbank oder die 1822direkt gerade im Privat-kundensektor die Dienstleistungen der Baden-Badener Spezialisten in Anspruch.

Die über 40 Mio. bonitätsrelevanten Informationen zum Zahlungsverhalten von über 7,3 Mio. Privatpersonen stammen überwiegend aus den Branchen des täglichen Konsums wie beispielsweise Verkehr, Versandhandel, Telekommunikation und Energieversorgung. Die Daten stammen aus den vielen Inkassofällen aller Inkassogesellschaften der InFoScore-Gruppe. Sie zeichnen sich durch ihre Exklusivität aus und stellen eine wichtige Frühwarnfunktion für Zahlungsstörungen dar: Denn es ist erwiesen, dass Konsumenten erst Zahlungsspielräume im täglichen Konsum ausnutzen, bevor sie Zahlungen gegenüber Banken nicht mehr nachkommen. Der Vorteil für die Kreditinstitute liegt hier in der Exklusivität der Negativdaten aus Inkassofällen, auf die sie zugreifen können (s. Grafik 1 im PDF).

Durch die - individuell auf die Bedürfnisse des jeweiligen Instituts zugeschnittene - Bonitätsprüfung von InFoScore ist es den Banken und Sparkassen möglich, die Kreditwürdigkeit der Kunden in kürzester Zeit zu beurteilen und eventuell risikobehaftete Geschäftsbeziehungen - beispielsweise durch Überschuldung des Antragstellers - zu vermeiden. So werden Neukunden im Vorfeld des Kreditvertrages sekundenschnell durch die Prüfmechanismen von InFoScore auf Bonität "geprüft" - und die übermittelten Informationen zum bisherigen Zahlungsverhalten können so direkt bei der Kreditentscheidung berücksichtigt werden. Umfassende Zusatzinformationen liefert die Konsumentendatenbank, die zu einer deutlichen Beschleunigung und Verbesserung des Kreditprozesses beiträgt. Die Daten sind immer aktuell: So erweitert sich die Datenbank werktäglich um rund 20.000 Neu- sowie Veränderungsmeldungen. Diese werden direkt aus den Schuldnerverzeichnissen aller Amtsgerichte, aus dem Bundesanzeiger sowie über das InFoScore-Forderungsmanagement bezogen. Die InFoScore-Datenbank ist rund um die Uhr und sieben Tage die Woche online verfügbar.

"Neben der bereits erfolgten Vorprüfung nutzen Kreditinstitute im Antragsprozess zusätzlich Informationen der InFoScore Consumer Data GmbH - hier kann mit einer signifikanten Steigerung der Trefferquote bei Risikokunden gerechnet werden", erklärt Florian Schulte, Leiter des Geschäftsbereiches Informationsmanagements der InFoScore, Baden-Baden. "Die zusätzlichen Bonitätsmerkmale dienen der besseren Risikoeinschätzung bei der Kreditvergabe. Für Banken kann sich damit unter der Berücksichtigung von Prüf- und Opportunitätskosten eine Nettoersparnis mit einem Kosten/Nutzenverhältnis von ca. 1:3 ergeben. Dies würde einem Einsparpotenzial im Risikobereich von bis zu mehreren 100 TSD Euro entsprechen", so Florian Schulte weiter.

Bestandskunden können durch das sogenannte Nachmeldeverfahren regelmäßig überprüft werden: Bei Veränderungen der Kundenbonität werden beispielsweise Zahlungs- oder Kreditmodalitäten aktualisiert. So ist es dem Kreditinstitut möglich, eine sehr viel größere Transparenz über die Qualität seiner Bestandskunden zu schaffen und die Kommunikation mit den Kunden gezielt zu steuern.

Die präventive Kreditrisikobewertung und -steuerung im Finanzdienstleistungsbereich gewinnt nicht nur durch die steigenden ökonomischen Anforderungen von Basel II, die im Kern ein Portfoliomanagement im Rahmen von Risikoklassen erfordern, zunehmend an Bedeutung: Auch mikroökonomische Gegebenheiten wie stark steigende Überschuldung der Privatkunden zwingen die Kreditinstitute zum Handeln. Durch den Einsatz und die Verfügbarkeit interner wie externer Bonitätsdaten können Ausfälle im Kreditgeschäft drastisch reduziert werden.

Negativdaten aus Inkassofällen geben eine sehr gute Frühindikation über potenzielle Zahlungsausfälle
Quelle: InFoScore 2004

Informationsmanagement, Forderungsmanagement und Scoringsysteme - das sind die drei Kernbereiche der InFoScore-Unternehmensgruppe, die sich auch im Namen widerspiegeln. Mit über 1.000 Mitarbeitern zählt die InFoScore-Gruppe mit Hauptsitz in Baden-Baden heute zu den führenden, unabhängigen Anbietern von Informationsmanagement, Forderungsmanagement und Scoring-Systemen. Im Jahre 2003 betrug der Gesamtumsatz des Dienstleistungsunternehmen 133 Millionen Euro. Die Unternehmensgruppe arbeitet für über 1.000 Kunden aus dem Handel und der Finanzwirtschaft sowie für Dienstleistungs- und Versorgungsunternehmen (Telekommunikation, Verkehr, Energie). InFoScore ist in 22 spezialisierten Einzelunternehmen in Deutschland, Frankreich, Irland, Österreich, Polen und der Schweiz vertreten.

Donnerstag, 29.04.2004

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