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arvato infoscore spendet 15.000 Euro für soziale Projekte in der Stadt (09.12.2005)

Dienstleister verteilt 15.000 Euro an fünf Organisatoren

Baden-Baden. arvato infoscore führt die Tradition "Spenden statt Schenken" auch in diesem Jahr fort. Dabei verzichtet das Unternehmen auf Weihnachtsgeschenke und spendet stattdessen. Wolfgang Spitz, überreichte im Namen der Geschäftsleitung insgesamt 15.000 Euro, die an das Stadtteilzentrum Briegelacker, die Theodor-Heuss-Förderschule, das Frauen- und Kinderschutzhaus, das Aktionskomitee "Kind im Krankenhaus" (AKIK) und die Aktion "BT-Leser bereiten Weihnachtsfreude" verteilt wurden. Die Kunden erhalten als Dank für die indirekte Unterstützung gemeinnütziger Projekte eine CD aus firmeneigener Produktion mit Musikstücken verschiedener Komponisten, die in Baden-Baden gelebt und gewirkt haben.

v.l.n.r.: Katrin Discher (arvato infoscore), Clemens Litterst (Caritas), Margarete Villinger, Lucia Aberle (AKIK), Eva Pfistner (Frauen- und Kinderschutzhaus), Wolfgang Sennhenn (Förderschule), Wolfgang Spitz (arvato infoscore) und Yvonne Hambruch-Piesker (BT-Aktion)

Clemens Litterst vom Stadtteilzentrum Briegelacker, in dem Menschen aus 35 Nationen betreut werden, wird die Spende für das Projekt "Power ohne Gewalt" verwenden. Das Projekt, welches das Ziel verfolgt, Gewalt und Vandalismus vorzubeugen, richtet sich an jugendliche Aussiedler und Ausländer. Die Jugendlichen werden angeleitet, den Umgang miteinander zu verbessern und erfahren den Abbau von Aggressionen und Rassismus.

Die Theodor-Heuss-Förderschule, in der 102 Schüler unterrichtet werden, wird die Spende nach Angaben des Schulleiters Wolfgang Sennhenn für ein Percussion-Projekt im Rahmen ihres "musisch-ästhetischen Schwerpunkt" verwenden. Die Kinder lernen hier spielerisch, sich und andere besser wahrzunehmen und Verhaltensauffälligkeiten abzubauen.

Eva Pfistner vom Trägerverein Frauen- und Kinderschutzhaus kündigte an, die Spende für die Personalkosten einer Erzieherin zu verwenden, die sich nur über Spenden finanzieren lässt. Es hat sich gezeigt, wie wichtig die fachgerechte und intensive Betreuung der Kinder ist, die unter den Problemen im Elternhaus gelitten und durch die vorherrschende Gewalt physisch und psychisch Schaden genommen haben.

AKIK-Sprecherin Margarete Villinger berichtet unter anderem vom Projekt "Rettungsteddy", mit dem Kindern bereits in der Phase vor dem Klinikaufenthalt die Angst genommen werden soll. AKIK setzt sich für die Rechte aller Kinder im Krankenhaus ein, gleich welchen Alters, welcher Krankheit und Herkunft. Sie arbeiten dabei mit den Eltern betroffener Kinder zusammen und fordern bundesweit die Mitaufnahme eines Elternteils kranker Kinder ins Krankenhaus.

Yvonne Hambruch-Piesker, Vorsitzende des Vereins "BT-Leser bereiten Weihnachtsfreude" freut sich über die Spende des Unternehmens, die vielen Bedürftigen im Stadtteil Baden-Baden die Not in der Weihnachtszeit lindern wird.

Freitag, 9.12.2005

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